Mit einem Gesamtstand von 45:48 muss sich der A.C. Wals im 1. SPORT 2000 Ringer-Bundesligafinale geschlagen geben. Der Rückkampf konnte zwar vor heimischen Publikum mit 24:23 gewonnen werden, leider konnte der Rückstand aus der Vorwoche nicht aufgeholt werden.

Die gesamte Kampfmannschaft mit dem Vorstand, Trainer- und Betreuerteam bei der Siegerehrung

Nach dem 21:25-Auswärtsniederlage aus der Vorwoche standen die Walser Ringer unter Zugzwang.
Gleich zu Beginn in der Griechisch-Römisch Runde gelang unserem Aushängeschild Markus Ragginger die erfolgreiche Revanche gegen den Dauerrivalen Daniel Gastl. Im Schwergewicht tat es ihm Magamed Iliyasov gleich, der einen enorm wichtigen Sieg beisteuerte. Nach einem überlegenen Kampfgewinn von Isa Bektemirov entschied unser Vizeweltmeister Erik Szilvassy einen hochdramatischen Kampf nach Rückstand für sich. Für große Begeisterung sorgte dann Muhamed Bektemirov, der mit einem grandiosen 10:0-Punktesieg seine Niederlage aus der Vorwache wettmachte. So ging es mit einem 12:8 und einem zwischenzeitlichen Ausgleich im Gesamtstand von 33:33 in die Pause.

Das erneute Duell zwischen Markus Ragginger und Daniel Gastl ging über intensive sechs Minuten

Die mit Hochspannung erwartete Freistilrunde wurde mit einem überlegenen Sieg von Vize-Olympiasieger Givi Matcharashvili eröffnet. Lediglich ein paar unerwartete Niederlagen kamen dem Titelverteidiger sehr teuer, so konnte man trotz beeindruckender Leistungen von unseren Freistilassen Simon Marchl und erneut Muhamed Bektemirov nur mehr auf 24:23 stellen. Der Gesamtstand von 45:48 bedeutet, dass der Meistertitel dieses Jahr an die Gäste vom RSC Inzing geht.

Die Walserfeldhalle war bis zum letzten Platz ausverkauft

                         Hinkampf RSC Inzing 25 : 21 A.C. Wals
                        Rückkampf A.C. Wals 24 : 23 RSC Inzing

Kampfprotokoll

          Gesamtstand A.C. Wals 45 : 48 RSC Inzing

Die 1.500 Zuschauer, darunter Prominente aus Politik, Wirtschaft und Sport, waren auf einen spannenden Wettkampfabend vorbereitet und wurden trotz der schmerzlichen Niederlage nicht enttäuscht. Die Organisation des A.C. Wals und der Sportgemeinde Wals-Siezenheim bot den Sportlern, Betreuern und den zahlreichen Besuchern eine tolle Plattform für das Finale, das somit eine gute Werbung für den österreichischen Ringsport war.

Der A.C. Wals bedankt sich bei allen Sportlern, Trainern und Mitwirkenden für die Saison 2025 und wird alles daran setzen, den Titel im nächsten Jahr wieder nach Wals zu holen!