Die ersten Jahrzehnte (1960-1980)
In den 1960er und frühen 1970er Jahren zählte der Walser Franz Berger mit 27 Staatsmeistertiteln in der allgemeinen Klasse und vier Olympiateilnahmen (1960, 1964, 1968, 1972) und zu den nationalen und internationalen Topathleten. Den größten Erfolg feierte Berger mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Ostberlin 1970. Ein weiteres Aushängeschild der Walser war in den 70-ern der Olympiateilnehmer und dreizehnfache Staatsmeister Josef Brötzner. Trotz aller Erfolge war der A.C. Wals damals noch ein bodenständiger Verein, dessen Sportler ausschließlich aus dem eigenen Nachwuchs und zumeist auch noch aus der Gemeinde Wals-Siezenheim stammten. So verwundert es nicht, dass der Verein Mitte der 70-er Jahre mit einer Mannschaft antrat, in der neun Sportler mit dem Familiennamen "Brötzner" standen. Da bei fast jedem Kampf ein "Familienangehöriger" oder Freund auf der Matte stand und die Bevölkerung der Doppelgemeinde in Massen in die Halle strömte, fanden die Bewerbe jedes Mal in einer völlig ausverkauften Halle statt. Dies beeinflusste wesentlich die weitere positive Entwicklung des A.C. Wals und trug der Gemeinde den Beinamen "DIE Ringergemeinde Österreichs" bei.